Lieblingsorte
Lieblingsorte
Orte verstehen – mit Geomantie
Was bedeutet Geomantie für die Gartengestaltung?
Jeder Garten hat seine ganz eigenen, besonderen Plätze.
Geomantie ist keine Technik und kein festes Konzept, sondern eine aufmerksame Art, einen Garten wahrzunehmen. Sie hilft dabei zu erkennen, wo ein Bereich ruhig wirkt, wo er lebendiger erscheint, welche Zonen offen oder geschützt sind und wie sich natürliche Linien, Wege und Blickachsen ergeben. Diese Wahrnehmung unterstützt eine Gestaltung, die nicht gegen den Ort arbeitet, sondern seine vorhandenen Qualitäten nutzt.
Jedes Grundstück besitzt Eigenschaften, die man bewusst einbinden kann. Ruhezonen dort zu schaffen, wo sie der Garten bereits anbietet, Wege entlang natürlicher Linien zu führen und Materialien zu wählen, die zum Standort passen – das alles führt zu einem Garten, der stimmiger wirkt und sich „richtig“ anfühlt, nicht nur gut aussieht.
Geomantie soll nicht belehren, sondern Möglichkeiten eröffnen. Sie lädt dazu ein, einen Garten nicht nur als gestaltete Fläche zu sehen, sondern als Raum mit Wirkung und Charakter. Wer spürt, dass ein Garten mehr kann, findet hier einen Ansatz, diesem Eindruck nachzugehen.
Christian Trauth – Geomant
Mein Weg zu den Lieblingsorten
Viele Jahre Arbeit im Gartenbau haben gezeigt, dass es in jedem Garten besondere Plätze gibt. Orte, an denen man gerne verweilt, zur Ruhe kommt oder einfach spürt, dass hier etwas stimmig ist. Diese Plätze bezeichne ich als meine Lieblingsorte.
Aus dieser Erfahrung heraus entstand das Interesse an geomantischen Zusammenhängen. Die Ausbildung zum Coach für Geomantie und Geokultur bei der RBA hat diesen Blick vertieft und geschärft – nicht als feste Methode, sondern als bewusste Wahrnehmung eines Ortes.
Heute fließt dieser Ansatz in die Arbeit von Trauth Naturraumgestaltung ein. Neben Planung, Gestaltung und Gartenbau achten wir darauf, wo solche Lieblingsorte entstehen können. So entwickeln wir Gärten in denen man sich ganz selbstverständlich wohlfühlt.